• Europäer halten ihre Institutionen für korrupt – daheim und in Brüssel

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    Die Europäer schenken ihren Institutionen wenig Vertrauen. Eine Mehrheit von 74 Prozent glaubt, dass Korruption ein schwerwiegendes Problem in ihrem Land darstellt. Das hat eine Umfrage des Eurobarometer ergeben. Die Meinung über EU-Institutionen ist dabei kaum besser. Ein Prozentpunkt weniger, also 73 Prozent der Befragten, sind der Meinung, dass in Brüssel Korruption eine Rolle spielt.

     

    Allerdings fühlt sich nur jeder Vierte von Korruption persönlich betroffen. Und das ist das eigentlich Erstaunliche. Die Auswirkungen von Bestechung und Bestechlichkeit scheinen kaum Bekannt zu sein. Hier gibt es offenbar Nachholbedarf.

     

    Ein Sprecher der Europäischen Kommission führt das geringe Vertrauen in die europäischen Institutionen auf eine intensive Berichterstattung über Korruptionsfälle zurück – angestoßen von der Kommission selbst. 250 solcher Verfahren seien zwischen 2007 und 2011 geführt worden bei 30 Verurteilungen.

     

    Die gesamte Studie auf Englisch hier.

  • Wir sind Angela, sagen die Franzosen. Zum Glück.

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    Das Deutschlandbild der Franzosen ist auf den ersten Blick wenig schmeichelhaft. Wir sind genau wie Angela Merkel. Das sagt zumindest eine repräsentative Umfrage der Deutschen Botschaft in Paris. Die Welt freut sich, dass uns Deutschen zwar nicht die Herzen zufliegen, wir aber immerhin weniger Albträume verursachen. Die Assoziationskette geht ungefähr so:

    Ernst-Merkel-Disziplin-Arbeit-Stärke-Europa-Hitler-Berlin-Industrie-Bier-Führung-Mercedes.

    Der Stern fasst zusammen: Die Franzosen sehen in den Deutschen eher Partner als Freunde.

     

    Deutschland ist also eine promovierte, mittelalte Physikerin. Mit ihr verbindet einen keine wilde Leidenschaft, sondern man erwartet analytische Vernunft. Geht es besser? Nein. Schlechte Nachrichten für alle Romantiker. Gute Nachrichten für alle Fans von Langzeitbeziehungen. Eine leidenschaftliche Liebe kann enttäuscht werden, erlöschen, gar in Hass umschlagen. Bei einem vorsichtigen Abwägen von Vor- und Nachteilen ist das kaum möglich. Man arrangiert sich – und wird gemeinsam alt.

     

    Die repräsentative Umfrage zum Download.

  • Journalismus in der EU – Studie aus 2007 noch immer aktuell

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    Ich bin eben wieder über die 2007er AIM-Studie gestolpert. Wissenschaftler aus elf Staaten haben versucht heraus zu finden, warum die Bedeutung europäischer Politik in den Massenmedien so gering ist. Die Ergebnisse sind noch immer aktuell:

    “Wenn in europäischen Medien über die Europäische Union berichtet wird, dann vor allem in überregionalen Zeitungen. Insbesondere in regionalen Tageszeitungen – die in zusammengenommen Deutschland die meisten Leser haben – und im Privatfernsehen spielt die EU weiterhin nur eine Nebenrolle – trotz wachsendem Einfluss der Institutionen in Brüssel. Den Redaktionen fehlt es an Personal und Wissen für die EU-Berichterstattung. Regionalzeitungen und Privatsender [greifen] fast ausschließlich auf freie Mitarbeiter, Pool-Korrespondenten oder Nachrichtenagenturen. So bedient beispielsweise ein deutscher EU-Korrespondent bis zu 15 regionale Zeitungen. Ein Eingehen auf die individuellen Leserschaften oder gar eine Regionalisierung von EU-Nachrichten ist so nicht möglich. [...] Obwohl die EU mittlerweile großen Einfluss auf nationale Politik hat, fällt die Berichterstattung weiterhin oftmals in das Ressort „Außenpolitik“. [...] Spezielle Seiten oder Sendeplätze für Nachrichten aus Brüssel halten nur die nationalen Zeitungen und öffentlich-rechtlichen Fernsehsender bereit. Sie greifen als Einzige auch Themen von europaweiter Bedeutung auf bei denen keine direkte Verbindung zur nationalen Öffentlichkeit besteht.”

    Allerdings liegt das Problem nicht nur bei den Medien, die allgemein zu wenig, insbesondere aber zu wenig spezialisiertes Personal haben. Auch die Behörden machen interessierten Journalisten den Zugang nicht leicht.

    “Nur die Pressesprecher der Behörde dürfen sich offiziell gegenüber den Medien äußern. Die jeweiligen Experten aus den Behörden dürfen in ihrer Funktion als Beamte Themen und aktuelle Diskussionen nicht kommentieren. So dringen kaum interne Kontroversen und Konflikte nach außen, sondern nur weichgespülte Medieninformationen. [...] Auch mit der Qualität der Pressesprecher waren viele der befragten Journalisten nicht einverstanden. Nur einzelne Fachgebiete seien mit erfahrenen Sprechern und Medienexperten, die die Bedürfnisse der Medien kennen, besetzt. Diese bombardieren Journalisten wahllos mit Unmengen an Informationen – ohne diese zu gewichten.”

    Zusammenfassung der Ergebnisse hier

    AIM-Webseite

  • Food security issues in French media

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    A highly interesting project:

    This project finds emerging trends and organizes thematic clusters in news related to food security issues in French language media from the last 8 years using automated text analysis, semantic clustering and networks theory.

    Check the white paper here

    and their website here

    Would be great to have such a project of European politics through mass media.

     

    Innovative Vizualisation of Topics in Media

  • Prouldy presented – The Presentations

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    Here you find all the presentation held during the workshop “European Politics Through Mass Media”.

    Presentation First Part – Grundtvig Workshop

    Presentation Second Part – Grundtvig Workshop

    Hier finden Sie alle Präsentationen, die während des Workshops “Europäische Politik in den Massenmedien” gehalten wurden.

    Erster Teil (in englischer Sprache)

    Zweiter Teil (in englischer Sprache)

  • GRUNDTVIG-Workshop erfolgreich abgeschlossen

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    Wir haben den GRUNDTVIG-Workshop mit einer Konferenz in der Vertretung der Europäischen Kommission abgeschlossen. Hier (Conclusion – Grundtvig Workshop) finden Sie die Ergebnisse des Workshops “Europäische Politik in den Massenmedien” in einer Präsentation.

     

    We have completed the Grundtvig workshop at a conference in the Representation of the European Commission. Here (Conclusion – Grundtvig Workshop) you will find the results of the workshop “European politics in the mass media” in a presentation.

     

    Abschlussbild

    Final Presentation at the European Commission

  • Bundespressekonferenz

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    Today we visited the Bundespressekonferenz, a unique institution which is organized by journalists. At the house of the Bundespressekonferenz the German government has to face the questions of the journalists three times a week during the sessions of the Bundestag . Unlike in many other states the journalists are the “landlords” in the Bundespressekonferenz. As a result journalists who are known for their critical questions, will ask questions more frequently than others, while in similar events in other countries, these journalists often have no opportunity to ask their questions.

     

    After the session we had the chance to talk with the head of the Bundespressekonferenz, Nick Leifert.

     

    At the Bundespressekonferenz

    At the Bundespressekonferenz

  • Discussing the role of print-media at Axel Springer

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    Today we were discussing the role of newspaper regarding european politics. First at the Stiftung Marktwirtschaft then at Axel Spinger.

    Here you find two examples of the presentations held

     

    Spanish media landscape – Grundtvig Workshop

     

    Finish media landscape – Grundtvig Workshop

  • Ablaufplan “European Politics Through Mass Media”

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    Hier finden Sie den Ablaufplan des “Workshops European Politics Through Mass Media”. Schedule of the Workshop

     

    Here you will find the schedule of our workshop. Schedule of the Workshop

  • GRUNDTVIG-Workshop gestartet

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    Gestern sind sie gelandet, heute starten wir mit dem Workshop “Europäische Politik in den Massenmedien”. 20 Interessierte aus ganz Europa – von Dänemark bis Griechenland – diskutieren darüber, wie europäische Politik stärkere Berücksichtigung in den Medien finden kann. Wir freuen uns auf eine spannende Woche!

     

    Yesterday they arrived, today we start with the workshop “European politics through mass media.” 20 people from all over Europe – from Denmark to Greece – discuss how European politics can find more attention in the media. We look forward to an exciting week!

    On the way to the Reichstag

    On the way to the Reichstag

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Im Bundestag - Presentation of the German Media Landscape

    Im Bundestag - Presentation of the German Media Landscape